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  Corte und Nord-Zentral Korsika
 
Willkommen in Nord-Zentral Korsika. Dieser Teil der Insel, unterteilt in die Regionen Le Giunssano e a Casia - Le Niolu - Le Cortenais - Le Bozzio et le Moïta Verde - , gehört zum Department Haute-Corse.

Landschaftlich und klimatisch ist Zentralkorsika so etwas wie ein Kaleidoskop: Von karstigen Hochebenen bis alpinen Gebirgen mit herrlichen Buchen und Kiefernwäldern, saftig grünen Weiden und sprudelnden Gebirgsbächen wird alles geboten, was einen erholsamen Urlaub ermöglicht. Baden im Fluss, Wandern und Reiten, Canyoning, Rafting, Kanu-Kajak, Mountainbike, Klettern, Paragleiten, Langlaufski, Jagen und Angeln stehen auf der abwechslungsreichen Aktivitätenliste.

Le Cortenais
Die Stadt war von 1755 bis 1769 die Hauptstadt der korsischen Nationalregierung. Seit den Tagen Pascal Paolis steht Corte im Mittelpunkt der Geschichte Korsikas. Hier wurde eine vorbildliche demokratische Verfassung verfasst und verabschiedet, die im Europa der Aufklärung begeistert gefeiert wurde. Viel hat sich die Stadt von ihrer quirligen Vitalität aus dieser Zeit bis heute erhalten. Dafür sorgen nicht zuletzt die 4000 Studenten, die hier an der Universität eingeschrieben sind. Corte liegt malerisch zu Fusse seiner Zitadelle, von der man weit in das Restonica Tal mit dem Melu und Capitellu See und das Tavignanu Tal hineinschauen kann. Die Gassen der Altstadt laden zum gemütlichen Schlendern, die Strassenkaffees zum Verweilen ein. Besichtigungen in der Eglise de l’Annonciation und im Musée de la Corse, mit seiner Sammlung zu den historischen Bräuchen und Traditionen der Insel, machen den Aufenthalt in Corte abwechslungsreich.
Man hat hier zwar nur 40 Autominuten bis zum nächsten Strand, ist aber mitten im Parc Régional Naturel Corse, direkt unterhalb der höchsten Bergipfel der Insel. Somit ist die Stadt der ideale Ausgangspunkt von Kletterpartien, sportlichen Wanderungen, beschaulichen Spaziergängen und Ausflügen mit der Familie.

Le Niolu
Im Westen von Corte liegt das Niolo, ein Hochplateau, das von den höchsten Gipfeln der Insel umsäumt ist. In das Reich der Mufflons, Lämmergeier, Gebirgs-Seen und Gebirgs-Dörfer gelangt man, nachdem man die Scala di Regina Schlucht passiert hat. Herrlich sind vorallem das Wandergebiet um den Monte Cintu, der archäologische Rundwanderweg von Albertacce, und der Naturlehrpfad von Lozzi. Auch die Gipfel U Capu Tafunatu und A Paglia Orba sind ein lohnender Höhepunkt für Berwanderer. Der Ort Alturghja ist ein Mekka der Paragleiter, die von hier aus den Geiern und Adlern die Lüfte streitig machen.

Venacais
Südlich von Corte liegt das Venacais, ein Hochland der Hirten. Seine korsischen Schwarzkiefern Wälder um Noceta, Rospigliani und Vizzanova sind für ihre Schönheit bekannt. Hier wandert man auf den 2389 Meter hohen Monte d’Oru oder zum Wasserfall La Cascade des Anglais mit seinen natürlichen Schwimmbecken. Ab der Ortschaft Pasciolo hat man einen wunderschönen Blick in die Vecchio Schlucht und gelangt bis ins Verghellu Tal.

Die Speisekarte Zentralkorsikas bietet reichlich Köstlichkeiten aus der lokalen Produktion: Schafts- und Ziegenkäse aus dem Venacais, Wurst und Schinken aus dem Niolo, Honig aus Asco, Brocciu aus Corte, korsische Suppe, Forellen und Wildschweinbraten in Sauce.

Feste

  • Corte - in der Karwoche die Abend-Prozession „Christ Roi“ durch die Strassen der Altstadt
  • Sermanu - im August Religiöses Liederfest „A Paghjelle“
  • Niolo - im September Fest mit polyphonem Gesang „Santa di u Niolu“

L’Asco
Das Dorf mit seinem idyllischen Charme liegt im majestätischen Tal, an den Wassern des gleichnamigen Wildbaches, der im Sommer zum erfrischenden Bad einlädt und über den eine alte genueser Brücke führt. L’Asco wurde mit seinem Wildreservat in das Programm Natura 2000 aufgenommen. Im Ort sind noch viele Hirten ansässig, die ihren köstlichen Käse in Eigenproduktion herstellen.

Le Bozzio et le Moita Verde
Als Fortsetzung der Castagniccia im Osten von Corte erstreckt sich das Bozio. Eingebettet in die wilde Schönheit der Region findet man zahlreiche romanische Kapellen mit wertvollen Fresken und das Kloster Saint Francois in Alando, die entlang der Route des Chapelles für die Besucher als attraktive Ausflugsziele zusammengefasst sind. Das Bozio war im Jahre 1358 unter Führung von Sambucucciu Ausgangspunkt einer ersten Revolte gegen die Feudalherren.



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