Willkommen in Süd Korsika. Dieser Teil der Insel wird kurz Le Sud genannt und gehört
zum Department Corse-Du-Sud.
In unendlicher Schönheit versinken im Süden Korsikas die Berge im Meer und
formen dabei zauberhafte Buchten, herrliche Strände und Inseln. Kein Wunder,
dass sich hier jedes Jahr die meisten Besucher Korsikas wohlfühlen. Eingebettet
in diese Lanschaft aus Grün, Felsen und Meer liegen die Orte Porto Vecchio,
Lecci, Solenzara und Bonifacio. Weiter Infos finden Sie auch bei
korsika.fr .
Le Sud
Die schönsten Strände Korsikas wie Polombaggia oder Santa Giulia ziehen Badegäste magisch
an. In den vielen malerischen Buchten und kleinen Yachthäfen finden die Segel- und Motorboot-
Kapitäne eine sichere Reede und Anlegeplätze. Nicht zuletzt wird die einzigartige Bucht von
Porto Vecchio schon seit dem Altertum als ruhiger, natürlichen Hafen von den Seefahrern
geschätzt.
Schon über 6.500 Jahre vor Christi Geburt war der Süden Korsikas von Menschen besiedelt.
Das beweisen die Skelettfunde im Prähistorischen Museum von Levi (Alta Rocca), wo
unter anderem die „Dame von Bonifacio“ ausgestellt ist. Sehenswert sind die Fundstätten
Castellu d’Araghju, Ceccia, Cucuruzzu und Castellu di Capula.
Einer der schönsten Golf Plätze Europas (rangiert auf Platz 18 der Top 100) kann man bei
Spérone bespielen. Dieser wurde vom berühmten Architekten Robert Trent Jones Senior direkt
am Meerufer angelegt mit Blick auf die Inseln Cavallo, Lavezzi und bis hinüber nach
Sardinien.
Um die Südspitze Korsikas erstreckt sich ein einzigartiges Meers-Naturschutzgebiet und lädt
mit seiner faszinierender Unterwasserwelt zu erlebnisreichen Tauchgängen: Gorgonien, Schwämme,
Korallen und Murenen leben hier. Auch die kleinen vorgelagerten Insel, die in Urzeiten eine
Brücke bis nach Sardinien bildeten, lohnen einen Besuch.
Auch die Surfer kommen voll auf ihre Kosten. An 250 Wind-Tagen im Jahr bieten die Spots von
Figari, la Tonnara, Piantarella, Santa Manza und Balistra genug Gelegenheit für begeisterte
Wassersportler, sich mit den Elementen zu messen.
Auch im Süden Korsikas ist der Tisch mit reichlichen Spezialitäten gedeckt: Wurst aus dem
Alta Rocca, Ziegen- und Schafskäse, Honig, Olivenöl aus Sainte Lucie de Tallano, die Auberginen
nach Bonifacio-Art. Und vor allem fehlen nicht die Schätze aus dem Meer: Rascasses, Dentis,
Rougets, Loups, Oursins, Langoustes – zu deutsch: Drachenköpfe, Lengfische, Rötlinge, Seewölfe,
Seeigel, Langusten. Von Restaurants, die im Michelin-Führer prämiert wurden bis zum Agriturismo
findet man in Süd-Korsika einfach jede Gelegenheit den Gaumenfreuden zu fröhnen.
Bonifacio
Hoch oben auf den wellenumpeitschten Kreidefelsen liegt die festungsbewehrte Stadt. Ihre
Gründung geht auf den toskanischen Markgrafen Bonifacio im Jahr 833 zurück. Trotz ihrer
bewegten Vergangenheit hat sich die Oberstadt ihr mittelalterliches Ambiente bewahrt.
Auf Schritt und Tritt atmet man die Besonderheit dieser Stadt: An der Bastion de l’Etendard,
auf der Place d’Armes, am Friedhof „Cimetière Marin“ oder auf der Steilen Treppe in den
Kreidefelsen, den „Escalier du Roi d’Aragon“. Von den wenigen sakralen Bauten der Gothik auf
Korsika ist in Bonifacio die Kirche Saint Dominique erhalten geblieben. Wer in der Karwoche
nach Bonifacio kommt, erlebt hier die Prozession der fünf Bruderschaften. Auf den August
fällt das Marienfest „Notre Dame“.
Auf keinen Fall sollte man eine Fahrt mit dem Boot aus dem Fjord von Bonifacio hinaus auf
die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien versäumen. Der Eindruck der weissen Kreidefelsen
und von der See ausgewaschenen Grotten ist einfach gigantisch.