Korsika-Logo Ferien in Korsika .com
Korsika - Insel der Schönheit ! - Reisebericht und Reiseinformationen mit vielen Fotos!

  + Startseite

  + Reisebericht
  + Allgemeines
  + Strand
  + Natur
  + Nordwesten
  + Norden
  + Corte
  + Landesinnere
  + Castagniccia
  + Der Süden
  + Der Westen
  + Der Süd-Westen
  + Korsika-Literatur
  + Anreise
  + Übernachtung
  + Korsika-Links

Korsika - Richtig reisen

  + Reisetipps
  + Reiseverzeichnisse
  + Referenzen

  + Lesezeichen

  + Disclaimer
  + Impressum


  Korsika - Westen
 
Willkommen in West Korsika. Dieser Teil der Insel, unterteilt in die Regionen Porto - Cargèse - La Cinarca et le Cruzini - , gehört zum Department Corse-Du-Sud.

Mit seiner Küste aus roten Granitfelsen, die steil in das intensive Blau der See hinab tauchen, wurde dieser Teil der Insel von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Hier befindet sich das Naturschutzgebiet La Scandola, bisher das einzige in Europa, das Land- und See-Gebiete umfasst. Die bezaubernde Landschaft der Halbinsel Girolata – geformt durch vulkanische Aktivität – ist mit ihren zerklüfteten Felswänden und der in Stufen erstarrten Lava die Heimat von Fischadlern.

Porto
Die ganze Stadt ist eine grossartige, von der Natur geformte Szenerie, die mit ihren Reizen keineswegs geizt. Das freundliche Seebad Porto ist bekannt für seine traumhaft schönen Sonnenuntergänge. Der Genueser Wachturm – hier mit quadratischem Grundriss – bewacht seit 4 Jahrhunderten den Hafeneingang. Hier bietet sich die Gelegenheit zum Besuch im Architekturmuseum und Aquarium.

Steil geht es von Porto in die Berge hinauf. Das Hinterland des Golfes von Porto blieb lange Zeit etwas isoliert, hat sich dadurch aber seine Ursprünglichkeit und besonders grosse Gastfreundlichkeit bewahrt. Das Dörfchen Ota – bekannt durch seine eigentümlichen Dachziegel, die seinerzeit von Frauen auf ihren Oberschenkeln geformt wurden - ist Ausgangspunkt eines Wanderweges durch die Schlucht von Spelunca. Der Canyon ist eine Attraktion für die ganze Familie. Viele alte Gebäude der Gegend sind aus luftgetrockneten Lehmziegeln erbaut und verfügen über den traditionellen Speicher für die Kastanien, die Grataghji - Trockenböden.

Calanches de Piana
Diese Felslandschaft versetzt jeden in Stauen. Skulpturen aus Granit, die zu jeder Tageszeit in den verschiedensten Tönen und Schattierungen von Orange und Rot in den blauen Himmel ragen, machen diese Gegend zu einem einzigartigen Erlebnis. Schon die Menschen der Urzeit nutzten die natürlichen Aushöhlungen, die Taffoni, als Unterschlupf. Der Ort Piana selbst zählt zu den schönsten Dörfern in ganz Frankreich.

Cargèse
Der Ort wurde bekannt, weil sich hier 1676 eine Gruppe griechischer Einwanderer niederließ. Zwei Kirchen – eine griechisch-orthodoxe mit sehenswerten Ikonen und eine römisch-katholische zu Ehren Aller Heiligen stehen sich seitdem gegenüber. Die Feierlichkeiten zum Osterfest finden nach griechisch-orthodoxen Regeln unter Leitung des Archimandriten von Cargèse statt.
Wer gerne Tauchen geht, findet in den türkisblauen Wassern am Strand von Menasina ein ideales Gebiet. Eine Bootsfahrt in den Scandalo Naturpark ist ein herrliches Erlebnis.

Wer an den lokalen Stränden ausgiebig gebadet hat, fährt nach Sagone weiter. Hier paaren sich Stranderlebnisse mit der Möglichkeit, den höhergelegenen, kühlen Parc Naturel Régional zu besuchen. Eingebettet in eine Weidelandschaft liegen der malerische Ort Vico mit seinem Franziskaner Kloster Saint Francois aus dem 15. Jahrhundert und die Liamone Schlucht . Vico ist am 1. und 2. August jedes Jahr ein begehrtes Ausflugsziel, denn dann wird hier das Klosterfest mit Prozessionen der Bruderschaften begangen. Im Nachbarort Murzo lohnt sich der Besuch vor allem im September, wenn beim „Miele in festa“ der typische korsische Honig gefeiert wird.

In Richtung des Verighio Passes gelangt man nach Evisa, ein von Kastanienwäldern umgebenes Bergdorf, in dem jährlich am 4. August das Fest Christ-Roi gefeiert wird. Dahinter beginnt dann der Foret d’Aitone mit seinen gigantischen korsischen Schwarzkiefern, seinen Gebirgsbächen und seinem Wasserfall, die mit natürlichen Schwimmbecken zum erfrischenden Bad einladen.
Diese Gegend ist der bekannte Ausgangspunkt für Touren im Tafunatu, auf den Monte Cinto und zu den mit Seerosen bewachsenen Lac de Nino und Lac de Cerno (nach der Legende ein Versteck des Teufels) sowie den Thermalbädern von Guagno les Bains.

Auf dem Speiseplan finden sich die Canelloni mit Brocciu, die Wurst aus Cristinacce, glasierte Maronen aus Evisa, der Honig aus Murzo und viele Gerichte mit heimischen Pilzarten.




© 2007 www.reiseinfos-online.de